TherapieVerschiedene Therapieansätze stehen für die Stottertherapie zur Verfügung, z.Bsp. verschiedene Entspannungsmethoden, verschiedene Arten von Sprechhilfen, Hilfen zu Stärkung der Persönlichkeit und der sozialen Beziehungen. Bei Vorschulkindern findet zusätzlich die Elternberatung und -hilfe, sowie die Spieltherapie statt. Grundsätzlich ist es immer günstiger das soziale Umfeld des Patienten in die Therapie mit einzubeziehen.
Tipps an die Umwelt
- viel Lob und positive Verstärkung
- Toleranz gegenüber dem stottern (das Stottern negieren)
- immer aussprechen lassen
- unauffällig verbessern (keine Drohungen, Kinder nicht wiederholen lassen)
- bei der Unterhaltung ganz normal den Stotterer ansehen, aber nicht fordernd stieren
- stets Ruhe und Sicherheit geben
- für harmonischen geregelten Tagesablauf sorgen
- ruhe vor dem Schlafen einhalten und für ausreichend Schlaf sorgen
- überschaubare Sätze vorgeben - kurze Frage - kurze Antwort usw.; keine Komplexfragen stellen (nicht: "Wie war dein Tag?" sondern: "Mit wem hast du gespielt"- Antwort- "Was habt ihr gespielt?"- Antwort- "Was gab es zu Mittagessen?"- Antwort usw.)
- sprachliches Vorbild sein (normales Sprechtempo, deutliche Aussprache, angemessene Lautstärke)
In der Regel erfolgt die logopädische Behandlung nach ärztlicher Verordnung. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an.
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