Stottern

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Allgemein

Was ist das?

Stottern ist eine Redeflussstörung, die besonders beim mitteilenden Sprechen als kommunikative Störung in Erscheinung tritt. Sie ist gekennzeichnet durch auffallend besonders häufige Unterbrechungen des Sprechablaufes.
Entwicklungsstottern ist ein physiologisches Stottern im Alter von 3 bis 5 Jahren (etwa 80% der Kinder). Es ist eine entwicklungsbedingte Sprechunfüssigkeit die zeitlich begrenzt (ca. 1/2 Jahr) vorübergehend auftritt. Dabei eilen Denkvorgänge der Sprechgeschicklichkeit voraus oder umgekehrt. Es handelt sich dabei um ein klonisches Stottern, d.h. die Kinder wiederholen Laute, Silben, Wörter oder Sätze, haben aber keine Blockierungen. Den Kindern ist diese vorübergehende Störung nicht bewußt und sie haben keine Sekundär-Symptome im Gegensatz zum "echten" chronischen Stottern.

Warnzeichen für beginnendes "echtes" chronisches Stottern:

  • Unflüssigkeiten dauern länger als 6 Monate an
  • Stetige Zunahme der Symptome
  • Unflüssigkeiten können phasenweise auftreten
  • Kind strengt sich beim Sprechen sichtbar an (Kind kämpft mit den Worten)
  • Es treten Blockierungen auf (hängenbleiben an einzelnen Lauten, das Wort geht zwischen dem 1. oder 2. Laut kaputt)
  • Verlängerung der Silben oder Wörter durch Dehnungen der Vokale
  • Bei diesen Dehnungen treten Tonhöhen- und/oder Lautstärkenanstiege auf
  • Atemauffälligkeiten treten auf
  • Vermeidung von Blickkontakt

Ursachen

Je nach Autor werden auch beim Stottern verschiedene Ursachen beschrieben, wie z.Bsp. hirnorganische Ursachen, psychogene Ursachen, ungünstige Umweltfaktoren, familiäre Veranlagung u.a..

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