Schluckstörung

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Therapie

Nach ärztlicher Diagnosestellung und nach eingehender logopädischen Befunderhebung beginnt die Therapie. Sie gestaltet sich individuell, am Störungsbild des Patienten ausgerichtet (wo liegen die Ursachen der Dysphagie, welche Phase des Schluckens ist gestört - vor, während oder nach dem Schlucken, wie schwer ist die Störung). Die funktionelle Schlucktherapie beinhaltet

  • zum einem die kausale Therapie:
    die Verbesserung der Mund- und Gesichtsmotorik,
    das Erreichen eines Muskelgleichgewichtes (schwache Muskeln werden gestärkt, zu starke Muskeln geschwächt),
    Normalisierung der taktilen Sensibilität (Berührungsempfindungen)
    Abbau pathologischer Reflexe (z.Bsp. Beißreflex)
    Anbahnung physiologischer Reflexe (z.Bsp. Schluckreflex)
  • zum anderen die kompensatorische Therapie:
    Haltungsänderung,
    Erlernen einer entsprechenden Schlucktechnik,
    Kompensation durch angepasste Nahrungs- und Flüssigkeitskonsistenzen (Ess- und Trinktraining)
  • sowie der Einsatz von Hilfsmitteln:
    Ess- und Trinkhilfen.

In der Regel erfolgt die logopädische Behandlung nach ärztlicher Verordnung. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an.

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